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  • susikra

Wir beginnen mit der Familie von Hannes

Seine Power-Mama hat in unsere Facebookgruppe "SovielestilleHelden" geschrieben und mir erlaubt, ihre Geschichte als Pressetext zu verwenden.



Hannes ist vier Jahre alt, hat das Downsyndrom und lebt mit Mama, Papa und seinen zwei älteren Brüdern in Österreich. Papa geht Vollzeit arbeiten und kommt teilweise spät heim. Mama macht eigentlich einen Lehrgang im Sozialbereich, hält aber derzeit die Stellung. Sie kocht, putzt, wäscht quasi rund um die Uhr, geht einkaufen, versucht halbwegs Ordnung zu halten, und neben der Hausaufgabenbetreuung im Rahmen des Corona-Homeschoolings die Bedürfnisse von 3 Kindern ausgeglichen wahrzunehmen – eine tägliche Gratwanderung.

Doch wo für viele das Ende der Fahnenstange erreicht ist, fängt es hier erst an: Hannes spricht nicht, geht nicht, kaut nicht, weshalb er von Mama gefüttert, getragen und umsorgt werden muss wie ein Baby. Seine weitere Entwicklung ist abhängig von dringend notwendigen Therapien wie Logopädie, Frühförderung und Physiotherapie.


Das alles kann derzeit ebenfalls nur Mama machen, so gut es ihr eben möglich ist. Hannes gehört zur Risikogruppe, was bedeutet, dass auch in Zukunft kaum TherapeutInnenkontakt möglich ist und die von allen so ersehnten Lockerungen keine Entlastung bringen werden. Zu groß ist das Risiko einer Ansteckung und damit einer ernsthaften Erkrankung, zu furchtbar die Aussicht auf ihr vierjähriges, behindertes Kind in klinischer Quarantäne.


Anbei sei noch erwähnt, dass Mama nun eine Abmahnung droht, sollte sie die Arbeiten für den Lehrgang, der jetzt online umgestellt hat, nicht rechtzeitig abgeben.

Vielen Dank für deine Geschichte liebe Löwenmama!




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